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TreM.a - Museum für alte Künste

Rue de Fer, 24
5000 Namur

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag bis Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Trema façade

Ausstellung

Grandeur et déchéance. L'héritage patrimonial de l'abbaye de Floreffe

29/10/2021 23/01/2022

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Montag  Geschlossen
24.12., 25.12., 31.12. und 1.1. Geschlossen
Drittes Septemberwochenende Geschlossen

Eintrittspreise

Ständige Sammlung Ständig Sammlung und Sonderausstellung
Erwachsene 3€ 5€
Senioren (+ 60 Jahre) 1,50€ 2,50€
Studierende 1,50€ 2,50€
Gruppen (min. 10 Personen) 1,50€/Pers 2,50€/Pers
Schulklassen 1€/Schüler/in 1€/Schüler/in
Kinder (unter 12 Jahren) Eintritt frei Eintritt frei
Lehrkräfte Eintritt frei Eintritt frei
Stadt-/Reiseführer Eintritt frei Eintritt frei
Artikel 27 Eintritt frei Eintritt frei
Mit Museum Pass Musées, Pass 365 oder ICOM-Ausweis Eintritt frei Eintritt frei
1. Sonntag des Monats Eintritt frei Eintritt frei

Besuche mit Führung 

Für Besuchergruppen werden Führungen auf Französisch, Niederländisch, Englisch, Deutsch, Italienisch oder Spanisch zu einem Preis von 40 €/Std. während der Woche und 60 €/Std. am Wochenende (zusätzlich zum Eintrittspreis) angeboten. Nur mit vorheriger Reservierung (min. 10  / max. 20 Personen).

Informationen und Reservierung

Im Museum

Audio-Besuch und Faltblätter

Tauchen Sie mit Hilfe unserer Tablet-Audio-Führer mitten ins Herz unserer Sammlungen ein.  Die für sehbehinderte Menschen geeigneten Texte können in vier Sprachen (Französisch, Niederländisch, Englisch und Deutsch) gelesen oder angehört werden. Sie sind kostenlos über die App (verfügbar für Android und iOs) oder über die Tablets des Museums (Ausleihe: 2 €) zugänglich.

Mehrsprachige Faltblätter stehen den Besuchern am Empfangstresen des Museums kostenlos zur Verfügung.

Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Die Räume, in denen die Wechselausstellungen stattfinden, und die Toiletten sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität über einen Aufzug zugänglich. Die ständige Sammlung ist jedoch nur über eine Treppe mit rund zehn Stufen zugänglich. Am Empfangstresen werden Ihnen auf Wunsch kostenlos Sitzstöcke zur Verfügung gestellt.

Tiere

Tiere sind nur im Innenhof zugelassen. Eine Ausnahme bilden Führhunde für blinde oder sehbehinderte Menschen, die im gesamten Museumsbereich zugelassen sind.

Wi-Fi

Im Museum steht ein kostenloser Wi-Fi-Zugangspunkt zur Verfügung.

Fotos

Das Fotografieren ohne Blitz ist in der ständigen Ausstellung erlaubt, in den Räumen der Wechselausstellungen jedoch verboten. Die Verwendung von Selfie-Sticks ist nicht erlaubt.

Taschen

Im Museum sind ausschließlich Handtaschen zugelassen. Rucksäcke müssen in den Schließfächern im Eingangsbereich des Museums deponiert werden.

Museumsshop

Möchten Sie eine Erinnerung an Ihren Besuch mitnehmen? Im Museumsshop finden Sie ein reichhaltiges Angebot (Magnete, Notizbücher, Postkarten, Jo-Jos, Mikado-Spiele, Mappen, Lineale, Dominosteine, Stifte, Taschenspiegel, Mauspads und Anstecker) mit Abbildungen unserer schönsten Ausstellungsstücke. Alle unsere Publikationen (Monografien, Ausstellungskataloge und Ausstellungsführer) werden dort ebenfalls zum Kauf angeboten.

Unser Sammlung

Der Schatz von Oignies

Im Herzen unserer Sammlung erwartet Sie eines der sieben „Wunder Belgiens“: der Schatz von Oignies. Diese Meisterwerke der Goldschmiedekunst aus dem 13. Jahrhundert stammen aus dem Priorat Saint-Nicolas d’Oignies. Sie entstanden als Folge der Begegnung von Maria von Oignies, einer vom Glauben erfüllten Mystikerin, Jakob von Vitry, einem gelehrten Ordensgeistlichen, der Bischof von Akkon und später Kardinal von Rom wurde, sowie Hugo von Walcourt, genannt Hugo von Oignies, einem Mönch und Meister der Goldschmiedekunst.

Erfahren Sie mehr über ihre Geschichte und die technischen Glanzleistungen der mittelalterlichen Goldschmiede in einer Zeit, in der sich die Kulturen auf den Wegen der Pilger und der Kreuzzüge begegneten und sich gegenseitig beeinflussten.

Gemälde von Henri Bles

Henri Bles, der in Italien den Beinamen „Civetta“ trug und in Flandern „Herri met de Bles“ genannt wurde, ist ebenso wie Joachim Patenier und Pieter Bruegel der Ältere einer der Meister der Landschaftsmalerei des 16. Jahrhunderts. Seine Werke sind heute in Amerika und überall in Europa, aber vor allem in unserem Museum zu sehen, das die weltweit größte Sammlung von Werken dieses Künstlers beherbergt.

Bewundern Sie die Panorama-Ansichten, häufig mit religiösen Themen, mit im Dunst verschwimmenden Horizonten, mit Ebenen, Bergen, Wäldern und fernen Städten. Meisterwerke der Komposition mit einem bewundernswerten Farbenspiel, die Sie nicht unberührt lassen werden.

Skulpturen des Meisters von Waha

Der Meister von Waha, der in der Region Marche-en-Famenne tätig war, ist einer der repräsentativsten Bildhauer des spätgotischen Stils. Seine manchmal naiven, ja die Züge übersteigernden Darstellungen religiöser Themen und Figuren (Heilige, Päpste und Christusdarstellungen) kopieren in einem eigenen, ländlichen Stil die großen Antwerpener Modelle vom Beginn des 16. Jahrhunderts. Noch heute sind sie zutiefst berührend und von einer gewissen ihnen innewohnenden Zärtlichkeit geprägt.

Entdecken Sie die vier Werke dieses Meisters und seiner Werkstatt: das Retabel von Belvaux (oder Retabel von der Kindheit und der Passion Christi) sowie die Darstellungen des Christus am Kreuz, des Hl.  Jakobus des Älteren und des Hl. Klemens.

Rhein-/maasländische Skulpturen

Brabantisch, rheinländisch, französisch … im Laufe des Mittelalters und der Renaissance trafen die verschiedenen Stile im rheinländisch-maasländischen Becken aufeinander und beeinflussten sich gegenseitig. Dieser reichen künstlerischen Brutstätte, die sich vom Rhein bis zur Maas erstreckte, verdanken wir viele bemerkenswerte Skulpturen aus Holz, Stein oder Elfenbein. Die in unserem Museum ausgestellten Werke aus der Zeit der Gotik, des Übergangs von der Gotik zur Renaissance oder des Manierismus sind sowohl Zeugnisse der Vielfalt der Stile als auch des Talents der Künstler und der Werkstätten jener Zeit.

Entdecken Sie sie auf unserem Rundgang mit Christus-, Madonnen- und Heiligendarstellungen, Skulpturengruppen und Taufbecken, die zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert geschaffen wurden.

Prä-eycksche Schätze

Im 15. Jahrhundert revolutionierte die Kunst der Altniederländischen Malerei die südlichen Niederlande. Hans Memling, Rogier van der Weyden und Jan Van Eyck beeindrucken mit ihrer meisterhaften Beherrschung der Ölmalerei, mit ihrer unvergleichlichen Farbpalette und dem intensiven Licht ihrer detaillierten Darstellungen. Ihre Wurzeln hat diese Bildrevolution in Wirklichkeit jedoch in bestimmten Buchilluminationen, Retabeln, Reliquiaren, Skulpturen und Tafelbildern, die vor 1420 entstanden.

Zwei dieser prä-eyckschen Werke mit raffinierten Dekoren und fein gestalteten Figuren werden heute in unserem Museum aufbewahrt. Die so genannten Tafeln von Walcourt – Mariä Verkündigung und Mariä Heimsuchung – und der Reliquienschrein des heiligen Mauritius von Agaunum. Schauen Sie sie sich unbedingt während Ihres Besuchs an!

Maasländische Retabel

Unter der Herrschaft der Herzöge von Burgund und danach der spanischen Habsburger erlebten die Alten Niederlande ab dem Ende des Mittelalters in wirtschaftlicher und künstlerischer Hinsicht ein goldenes Zeitalter. Während der Renaissance blühte die Produktion der – teilweise von renommierten Meistern geführten – Werkstätten auf. Sie entwickelte sich mit den Aufträgen von Prinzen, Kirchenleuten und zu Reichtum gelangten Bürgern und wurde durch andere Skulpturen mit standardisierten Proportionen und Themen ergänzt, die dazu bestimmt waren, einen Markt zu befriedigen, der sich nach und nach auf ganz Europa ausweitete.

Das reiche liturgische Mobiliar, das die Chöre der Kirchen und Kapellen des Landes entlang der Maas schmückt, und insbesondere die Retabel sind Zeugnisse des bemerkenswerten Aufschwungs dieser Werkstätten. Von Retabeln aus bemaltem Holz bis zu Skulpturen aus Kalktuff kann ein Teil der schönsten Werke jener Zeit in unserem Museum bewundert werden!

Handwerkliche Meisterwerke

Die verschiedenen Handwerke Namurs  begannen ab dem letzten Viertel des 13. Jahrhunderts Strukturen zu entwickeln, die zur Bildung von Berufsständen oder Zünften führten. Diese städtischen Vereinigungen, die in der Gesellschaft des Ancien Régime eine wichtige Rolle spielten und in denen sich Handwerker zusammenschlossen, die eine bestimmte Tätigkeit unter Beachtung traditioneller Techniken ausübten, wurden im Laufe der Zeit häufig zu einer Verkörperung der lokalen Identität. Sie schufen unter anderem Meisterwerke der Goldschmiedekunst (Zunftketten, Leuchter …) und der Glasmalerei (Kabinettscheiben). In unserem Museum können Sie rund zwei Dutzend davon aus der Zeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entdecken!

Wie man zum Museum kommt

Das Museum ist 500 Meter vom Bahnhof Namur entfernt (rund 5-10 Minuten zu Fuß).

Die nächste Bushaltestelle ist „NAMUR – Rue de Fer“ und wird von den Buslinien 1235951 (P-R) und 80 bedient.

Die nächstgelegenen Parkhäuser sind das Parking Hôtel de Ville de Namur (Rue des Dames Blanches, 5000 Namur) und das Parking du Centre (Rue de Fer 105, 5000 Namur).

Das Museum ist weniger als 5 Kilometer vom RAVel und einem Radnetzwerk entfernt und ist Mitglied des Netzwerks „Bikes Welcome“ – „Radfahrer willkommen“.

Weitere Informationen über unser Museum, seine Sammlungen und Themenausstellungen finden Sie in französischer Sprache auf der Website.